Was tun gegen Zahnbelag und Zahnfleischbluten?

„Ich putze meine Zähne regelmäßig. Trotzdem habe ich Zahnbelag und mein Zahnfleisch blutet manchmal. Was soll ich denn noch tun?“ Diese Frage stellen sich viele Menschen und die Antwort ist einfach:

Selbst beim besten Zähneputzen werden nicht alle Stellen sauber: Zwischen den Zähnen. Unter dem Zahnfleisch. An Kronenrändern und unter Brücken. Oder um Implantate herum. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen: Auch bei sorgfältiger häuslicher Zahnpflege bleibt ein Teil der Zahnoberflächen ungeputzt.

Dort bildet sich Zahnbelag, in dem sich Millionen von Bakterien tummeln. Die können Zahnfleisch-Entzündungen hervorrufen, zu Löchern in den Zähnen führen und peinlichen Mundgeruch verursachen. Bei manchen Menschen bilden sich auch gut sichtbare braune Flecken auf den Zähnen. Das sind meistens Raucher- und Teebeläge. Wer die hat, zeigt nicht gerne seine Zähne und fühlt sich manchmal gehemmt beim Reden und Lachen.

Was hilft wirklich gegen Zahnbelag?

Immer mehr Menschen gehen regelmäßig – meist halbjährlich – zum Zahnarzt und lassen Ihre Zähne von Profis reinigen. Hört sich nach einer unangenehmen Prozedur an, ist es aber nicht. Bei der sogenannten Professionellen Zahnreinigung (PZR) werden die Zähne von speziell ausgebildeten Prophylaxe-Assistentinnen rundherum gereinigt: Schonend, sanft und gründlich. Es ist wie Wellness für die Zähne. Deshalb kommen die Patienten auch gerne immer wieder.

Sie genießen die Sicherheit frischen Atems nach der Zahnreinigung und das gute Gefühl glatter Zähne. Sie lieben es, ihre strahlend sauberen Zähne zu zeigen. Und sie können wieder selbstsicher reden und lachen. Aber das ist noch nicht alles:

Sie schützen sich damit auch vor Karies, Parodontose und Mundgeruch

Bei der PZR wird auch ein Großteil der schädlichen Mundbakterien beseitigt. Damit sinkt das Risiko, Löcher in den Zähnen zu bekommen. Das Zahnfleisch kann sich wieder erholen und blutet nicht mehr. Und der lästige Mundgeruch verschwindet.

Davon profitieren nicht nur Sie, sondern auch die Menschen, die Ihnen am nächsten stehen: Ihr Partner, dem Sie wieder unbefangen näher kommen können. Und wenn Sie Mutter sind, auch Ihr Baby: Viele Mütter übertragen Bakterien auf ihr Kind, z.B. wenn sie den Schnuller mit dem Mund anfeuchten.

Mit regelmäßiger Professionellen Zahnreinigung können Sie Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch ein Leben lang gesund erhalten. Sie beugen damit unangenehmen Zahnbehandlungen vor. Und Sie können sich eine Menge Geld für späteren Zahnersatz ersparen.

Viele Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten

Gesetzliche Krankenversicherungen zahlen nicht für die PZR, obwohl sie eine wirkungsvolle Vorsorgemaßnahme ist. Aber viele Zusatzversicherungen leisten einen Zuschuss. Fragen Sie einfach bei Ihrer Versicherung nach!

Möchten Sie mehr darüber wissen, wie Sie Ihre Zähne am besten gesund erhalten können? Kostenlose Informationen zum Thema „Professionelle Zahnreinigung“ gibt es im Internet: www.zahnsolingen.de. Oder lassen Sie sich persönlich beraten: Telefon 0212-33 22 55

Implantate: Mehr Lebensqualität mit fest sitzenden Zähnen

Wer – aus welchem Grund auch immer – Zahnlücken hat, steht vor einer wichtigen Frage: Soll ich mir eine Brücke machen lassen oder sogar herausnehmbaren Zahnersatz? Nicht jeden erfreut der Gedanke, dass für eine Brücke eventuell gesunde Zähne abgeschliffen werden müssen. Und für herausnehmbaren Zahnersatz fühlen sich die meisten noch zu jung. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen für die zahnschonende Variante: Implantate. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

Was sind Zahnimplantate?

Das sind künstliche Zahnwurzeln, die an Stelle fehlender Zähne in den Kiefer eingesetzt werden. Auf ihnen können Zahnkronen befestigt werden, die aussehen und sich anfühlen wie eigene Zähne. Mit Implantaten können auch schlecht haltende Prothesen befestigt oder komplett durch fest sitzende Zähne ersetzt werden.

Welche Vorteile haben Implantate?

Sie ersetzen verloren gegangene Zähne als ob es eigene wären. Es müssen keine gesunden Zähne für Brücken abgeschliffen werden. Implantate verhindern den Knochenabbau im Bereich fehlender Zähne. Man kann fest sitzende Zähne statt herausnehmbarer Prothesen machen. Sie haben mehr Kaukraft und Komfort als mit Prothesen. Deshalb können Sie mit Implantaten wieder alles essen, was Sie mögen. Es schmeckt auch wieder besser, weil keine Prothese das Zahnfleisch und den Gaumen abdeckt.

Wann macht man Implantate?

Wenn einzelne Zähne fehlen, können sie durch Implantate mit Kronen ersetzt werden. Das schont die Nachbarzähne und Sie fühlen sich als ob Sie wieder eigene Zähne hätten. Wenn Prothesen schlecht sitzen, können sie mit Implantaten so befestigt werden, dass man wieder sicher und fest kauen kann. In vielen Fällen kann man herausnehmbare Prothesen sogar komplett durch fest sitzende Zähne ersetzen. Damit kann man nicht nur wieder besser essen: Man fühlt sich auch wieder jünger und sicherer!

Sind Implantate nicht schmerzhaft?

Implantate sind eine seit Jahrzehnten bewährte Behandlungsmethode. Mit modernen Methoden und Techniken, wie z.B. der minimalinvasiven Implantologie, können sie in den meisten Fällen schonend eingesetzt werden. Die Behandlung erfolgt ambulant und mit örtlicher Betäubung. Viele Patienten benötigen nicht einmal Schmerzmittel nach der Implantation.

Wie lange halten sie?

Grundsätzlich können Implantate ein Leben lang halten – wenn sie gut gepflegt und regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert werden. Und wenn der Patient bei guter Gesundheit bleibt. Es gibt viele Patienten, die schon 30 Jahre und länger ihre Implantate haben.

Bis zu welchem Alter kann man Implantate machen?

Implantate sind erst nach abgeschlossenem Knochenwachstum ab etwa 18 Jahren möglich. Das heißt, dass bei Jugendlichen keine Implantate gesetzt werden können. Nach oben gibt es keine Grenzen. In den meisten Fällen können Implantate bis ins hohe Lebensalter gesetzt werden.

Was kosten Implantate?

Das hängt davon ab, wie viele Implantate benötigt werden, welcher Implantat-Typ verwendet wird und ob eventuelle Zusatzmaßnahmen notwendig sind. Selbstverständlich erhalten Sie vor Beginn einer Behandlung eine genaue schriftliche Preisauskunft.

 

Ulrich Krebs (MSc.), Zahnarzt

Zahnprothesen: Lieber „Zweite“ als „Dritte“!

Es gibt immer noch Leute, die glauben, dass man im Alter zwangsläufig seine Zähne verliert. Heute ist das Gegenteil der Fall: Immer mehr Menschen behalten ihre eigenen Zähne bis ins hohe Alter und fühlen sich gut dabei. Was Sie selbst dafür tun können und wie Ihr Zahnarzt zu mehr Lebensqualität beitragen kann, erfahren Sie hier:

Wer Teil- oder Totalprothesen hat, kann ein Lied davon singen: Oft halten sie schlecht. Es gibt Druckstellen. Speisereste setzen sich darunter fest. Das Essen schmeckt nicht mehr so gut. Man fühlt sich unsicher beim Reden und Lachen. Andere sehen, dass es falsche Zähne sind. Kurz: Die Lebensqualität leidet und man fühlt sich alt damit.

Dabei müsste das gar nicht sein. Wer noch alle eigenen Zähne hat, kann viel dazu beitragen, dass er sie behält. Dazu gehören die regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt. Parodontose (Zahnlockerung) ist eine häufige Krankheit, die langfristig zum Zahnverlust führt. Wird sie rechtzeitig entdeckt, kann sie wirksam behandelt werden.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten Sie Ihre Zähne jedes halbe Jahr professionell in der Zahnarztpraxis reinigen lassen. Das schützt  vor Karies (Löchern), hält das Zahnfleisch gesund und ist die beste Vorbeugung gegen Mundgeruch. Wer sich so um seine Zähne kümmert, wird sich wahrscheinlich nie über wacklige Prothesen ärgern müssen.

Was noch dazu kommt: Langfristig sparen Sie viel Geld damit! Umfangreicher Zahnersatz im Alter kann schnell ins Geld gehen. Dagegen sind die wenigen Euro für eine  Professionelle Zahnreinigung eine günstige „Versicherung“.

Aber auch wenn schon Zähne fehlen und durch eine Teilprothese ersetzt wurden, heißt das nicht, dass Sie sich für den Rest Ihres Lebens damit abfinden müssen. Immer mehr Menschen entscheiden sich heute für fest sitzende Zähne. Sie lassen sich Implantate setzen, auf die Kronen und Brücken kommen. Die sind so fest wie eigene Zähne, sehen gut aus und geben Sicherheit. Sie können endlich wieder unbefangen reden und lachen. Das Essen macht wieder Spaß. Sie fühlen sich wieder gut und die klapprigen Prothesen können Sie entsorgen.

Selbst wenn Sie schon die „Dritten“ haben, gibt es noch Hoffnung: Man kann mit Implantaten erreichen, dass sie besser sitzen und Sie wieder besser beißen können. Dazu genügen zwei bis vier Implantate pro Kiefer. Das kostet nicht viel und ist heutzutage eine Standardbehandlung, die viel harmloser ist als die meisten glauben.

Im Idealfall können sogar wieder komplett fest sitzende Zähne an Stelle einer losen Prothese gemacht werden. Wenn es der Zustand der Kiefer zulässt, kann der Zahnarzt sechs bis acht Implantate setzen. Darauf kommt dann eine stabile Brücke, die sich anfühlt und aussieht wie eigene Zähne. Mit den „Zweiten“ fühlt man sich auf einen Schlag zwanzig Jahre jünger und fragt sich, warum man das nicht schon viel früher gemacht hat.

Implantate kosten viel weniger als die meisten glauben und die Behandlung ist heutzutage viel schonender als viele fürchten. Wenn es so etwas wie den „Zweiten Frühling“ gibt, dann sollten Sie ihn mit festen Zähnen genießen. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt beraten und genießen Sie Ihr Leben! Mehr Informationen finden Sie auf www.zahnsplingen.de. Oder rufen Sie an. Telefon: 0212 – 33 22 55.